Wir frühstücken in unserer Unterkunft und schnappen kurz Luft. Direkt neben unserer Unterkunft gibt es eine Wiese voller Kornblumen 💕 und Martin besucht unsere tierischen Nachbarn auf dem Hügel.




Jetzt fahren wir an den südlichen Rand des Nationalparks Picos de Europa, einem Kalksteinmassiv, dessen höchster Gipfel auf 2.650 m liegt. Das Auto parken wir in Fuente Dé bei der Talstation der Seilbahn. Wir haben schon unsere Tickets und bis zu unserem Zeitslot stöbern wir noch kurz im Souvenirladen. Dann überwindet die Teleférico in nur vier Minuten 753 Höhenmeter und bringt uns zur Bergstation El Cable, die 1.823 Meter über den Meeresspiegel liegt.





Oben angekommen weht recht kräftig der Wind um unsere Ohren, aber der Ausblick ist grandios!


Noch spektakulärer sind die Berge hinter der Station! Wir haben uns hier einen Rundweg ausgesucht, auf dem wir gemütlich wandern.
Die Landschaft hier ist so unwirklich – weiße und hellgraue Steine in allen Größen rund um uns. Der Weg führt uns immer tiefer in zwischen die Berge. Teilweise könnte die Landschaft auch auf dem Mond sein.











Dann biegen wir ab auf einen Weg, der zwischen den weißen Steinen ab und zu ein wenig Grün bietet, das spitzer ist als es aussieht.






In dieser Gegend gibt es kaum Blumen, aber ab und zu sieht man welche! Schmetterlinge sind auch in dieser Höhe immer wieder in allen möglichen Farben zu sehen.





Wir kommen an einem kleinen Tümpel vorbei, der eigentlich ein kleiner See sein sollte. Gleich daneben wäre ein zweiter, der aber leider etwas ausgetrocknet ist. Überall findet man die Hinterlassenschaften der Tiere, die hier ihren Durst stillen können und auch eine kleine Höhle – wer da wohl drin wohnt?




Nachdem wir unseren Ausgangspunkt wieder erreichen setzen wir uns für eine kleine Stärkung auf einen Felsen und ganz schnell sind wir von Alpendohlen umgeben, die für ein Stück unserer Jause ganz schön nahe kommen!



Plötzlich fliegen unsere gefiederten Bettler lautstark davon und schnell sehen wir den Grund dafür. Weit oben am Himmel kreist ein riesiger Vogel und hat bald auch zwei Freunde dabei. Leider sind sie sehr hoch oben, aber es kann sich dabei eigentlich nur um die hier sehr zahlreich vorkommenden Steinadler handeln. Selbst durch das Fernglas ist es schwer zu erkennen.


Nachdem es immer wieder tröpfelt, die Wolken dunkler werden und auch der Wetterbericht Regen ansagt, nehmen wir die nächste Gondel nach unten, wo wir noch einmal die beeindruckenden Felsen bewundern bevor wir zurück fahren.


Noch einmal fahren wir nach Potes, um durch die Gassen zu schlendern und in dem einen oder anderen Laden zu stöbern. Hunger treibt uns in ein Lokal, wo uns auch der Regen durch die großen Schirme nichts anhaben kann. Endlich gibt es eine große Schinkenplatte, eine Auswahl an Käse und einen Rotwein aus der Gegend.


Hundn bekommt heute wieder einen neuen Pin auf seinen Rucksack! Zu den Pins aus den Nationalparks von Hawaii und den Great Smoky Mountains hat er jetzt auch einen aus den Picos de Europa.


Tagesinfos:
14.284 Schritte und dabei 11 km zurückgelegt
49 km gefahren – Strecke