Heute geht es etwas zeitiger los. In den Hügeln hängen noch die Wolken und erinnern uns an die Smoky Mountains in Amerika.


Fast eine Stunde fahren wir Richtung Süden bis ganz ans Ende der Straße. Dort liegt Bárcena Mayor, die angeblich älteste Stadt in Kantabrien. Hier sehen wir wieder die hübschen mittelalterlichen Steinhäuser mit ihren Holzbalkonen aber auch eine historische Wäscherei am Hauptplatz.







Bevor es weiter geht trinken wir noch kurz etwas in dieser schönen Kulisse.


Wir fahren ein Stück die Straße zurück und biegen dann ab nach Viaña, wo der Startpunkt einer längeren Wanderung liegt. Der Weg führt uns entlang eines Flusses der gleich mehrere Wasserfälle zu bieten hat!
In dem Ort führt der Weg zuerst an einer Kirche vorbei und ist auch ein normaler Weg. Später wird er dann steiniger und auch matschiger. Nicht nur einmal kreuzt der Fluss unseren Weg und wir müssen aufpassen, dass wir keine nassen Füße bekommen.








Die Highlights sind aber die vielen kleinen Wasserfälle. Einige davon haben wir hier festgehalten.






Hier könnt ihr den Wasserfall bewundern, der den spannenden Namen „Pozo del Infierno“ trägt.
Unterwegs gibt es Schmetterlinge, verschiedenste Libellen und sogar Kaulquappen zu sehen. Ganz am Ende des Weges wird es aber spannend. Wir hören einige Kuhglocken und können es in dem steilen Gelände kaum glauben, aber plötzlich stehen doch wirklich Kühe vor uns und trinken am Fluss. Wir beeindrucken sie nur wenig und sie marschieren wieder hinauf auf ihre Weide. Eine von ihnen geht flotten Schrittes sogar unseren Weg voraus! Am Rückweg sind es dann Pferde, die ebenfalls am Wasser ihren Durst stillen!



Wir genießen eine kurze Pause und gehen den Weg dann zurück. Ein Wanderstock gehört eigentlich zu so einer Wanderung dazu.








Kurz bevor wir wieder beim Auto sind, kommen wir an einem kleinen Friedhof vorbei.

Jetzt müssen wir erst die Straße komplett zurück und dann können wir erst weiter fahren nach San Vicente de la Barquera. Die Stadt liegt wieder an der Küste. Schon von weitem zu sehen ist das „Castillo del Rey“, eine Burg aus dem 13. Jahrhundert, die gotische Kirche „Santa María de los Ángeles“, Reste einer Stadtmauer und die Ruine eines ehemaligen Hospitals.




Ebenfalls sehenswert ist die ca. 500 m lange Maza-Brücke mit ihren 28 Bögen, die zu Beginn des 16. Jahrhunderts gebaut wurde. Beeindruckend ist auch der breite Mündungsbereich des Flusses, der aufgrund von niedrigem Wasserstand zu einem seltsamen Anblick von gestrandeten Booten führt.




Zuerst sehen wir die hohen Berge nur im Hintergrund, aber schnell kommen sie näher! Jetzt geht es in die Picos de Europa. Die Straße führt uns durch die hohen schroffen Berge und die Gegend sieht beeindruckend aus.



Unser Ziel ist das idyllische Bergstädtchen Potes. Wir spazieren durch den historischen Ortskern und bewundern die alten Gebäude entlang des Flusses in luftigen Höhen.







Zum Abendessen gibt es heute Muscheln, Gegrillten Lachs und als Vorspeise Käse mit Honig und Walnüssen. Claudia probiert auch einen Wein aus der Region!


Nun sehen wir uns noch den mächtigen „Torre del Infantado“ an, der heute als Rathaus dient. Und Hundn bekommt auch ein passendes Foto.



Knapp 10 km weiter liegt unsere Unterkunft in Barrio de Lon. Zwei Nächte werden wir in Posada Peñas Arriba verbringen. Wir haben von unserem Zimmer sogar einen Ausblick auf die Picos!



Tagesinfos:
28.149 Schritte und dabei 24,2 km zurückgelegt
164 km gefahren – Strecke