Wir haben gut geschlafen und machen noch einen kleinen Rundgang durch das Castillo bevor wir ein kaiserliches Frühstück genießen.







Und wir haben auch noch das Schlossgespenst entdeckt!

Wir befinden uns bereits im Naturschutzgebiet und fahren nun ins Urdaibai Bird Center. Hier im Museum erfährt man alles über den Vogelzug, der genau hier durch das Sumpfgebiet führt und wie wichtig dieser Stopp für die Vögel ist. Außerdem werden die Vögel vorgestellt, die hier vorbei kommen und über die Forschung, die hier betrieben wird. Teilweise ist es wie ein Flughafen für Vögel dargestellt.




Ganz Besonders toll ist, dass man hier einen Blick durch professionelle Teleskope machen kann und dadurch die Tiere direkt bei der Futtersuche beobachten kann.






Ein paar Treppen führen zu einem Hochstand von dem wir mit dem Fernglas Ausschau halten können und die Löffler beim Abheben und bei ihrem Flug in V-Formation beobachten können.



Wir fahren ein Stück und machen eine Wanderung zu zwei Leuchttürmen. Der Weg führt vom Parkplatz immer bergab, manchmal steil und manchmal noch steiler. Die Ausblicke auf die Küste sind schön und wir sehen auch schon unser nächstes Ziel in der Ferne. Die Insel San Juan de Gaztelugatxe, die wir später auch besuchen werden.





Hinunter geht es recht flott und bald erreichen wir das Matxitxako Lighthouse und seinen „Bruder“. Beide kann man leider nicht besuchen. Weiter draußen im Meer ist eine Ölplattform zu sehen.



Der Rückweg ist dann etwas anstrengender. Da kommt jede Ablenkung durch Pflanzen und die vielen Schmetterlinge gerade recht. die






Hier unsere Wanderung wieder im Überblick:
Als wir wieder beim Parkplatz sind überlegen wir, wie wir weiter machen. An unserem nächsten Ziel sind wir nicht sicher, ob wir einen Parkplatz bekommen. Bis hin zu wandern sind es 2,8 km bergab/bergauf und wir wissen, dass uns vor Ort dann auch eine sehr anstrengende Wanderung bevor steht. Wir riskieren es, fahren los und bekommen sogar recht leicht einen Parkplatz.
Wir haben einen fixen Zeitslot gebucht und haben jetzt sogar noch Zeit um zu einem Aussichtspunkt zu gehen. Hier hat man schon einen sehr guten Blick auf San Juan de Gaztelugatxe, eine vorgelagerte Halbinsel, auf deren höchsten Punkt der (79 Meter über Meeresniveau) ein ehemaliges Kloster bzw. eine kleine Kirche steht. Um zu der Einsiedelei zu gelangen, muss man, nachdem man eine Brücke überquert hat, 241 Stufen einer in den Fels gehauenen Treppe hinaufsteigen. Da gönnen wir uns noch eine kleine Stärkung.



Dann geht es los! Zuerst geht es steil den Berg hinunter… oje… beim Gedanken an den späteren Aufstieg jammern jetzt schon die Beine! Wir verdrängen das mal und genießen die Aussicht…






Der Anblick der Insel und dem Weg hinauf sieht grandios aus!




Wir setzen einen Fuß vor den anderen und bezwingen die 241 Stufen – mit einigen Pausen zum Durchschnaufen.





Oben bewundern wir die Kirche, die leider geschlossen ist. Aber durch ein kleines Fensterchen kann man einen Blick erhaschen.


Dann bewundern wir die Aussicht auf das Fysch-Gestein, den verwinkelten Weg und die Felsen. Immer wieder sehen wir die kleinen Eidechsen über die Steine huschen. Von hier oben ist erst zu sehen wie schmal der Weg und die Brücke ist!




Der Abstieg ist der einfachere Teil des Ruckweges und sogar Hundn, der übrigens keinen einzigen Schritt selbst gelaufen ist, bekommt sein Foto zum Andenken.




Der Aufstieg ist wirklich schlimm. Wir brauchen oft Pausen und schwitzen unsere Kleidung komplett durch. Von einem Aussichtspunkt bewundern wir noch einmal, diese schöne Insel.




Wem das Panorama bekannt vor kommt, ist bestimmt ein Fan von „Game of Thrones“, denn diese Insel diente als Drehort für Daenerys Targaryens Ahnensitz, Drachenstein (Dragonstone). Nur das Schloss wurde (leider) digital hinzugefügt.
Zum Mitgehen ohne zu schwitzen:
Nach einer kurzen Verschnaufpause fahren wir Richtung Bilbao und entdecken noch schöne Murals.


Einen kleinen Stopp legen wir am stillgelegten Atomkraftwerk Lemóniz ein. Der Bau wurde nach Protesten eingestellt. Man sieht die beiden Druckwasserreaktoren und einige verfallene Gebäude. Jetzt ist es ein Platz für Vögel.


Jetzt halten wir kurz an einer Tankstelle und geben dann unser Auto an der Vermietung zurück. Via Shuttle geht es zum Flughafen und von dort mit dem Taxi in die Stadt Bilbao.
Nun sind wir zwei Nächte im Sercotel Coliseo Bilbao untergebracht.

Nach einer Dusche, die wir dringend notwendig haben, geht es zu den Bars, die uns der Portier empfohlen hat. Wir suchen nicht lange und ergattern in zwei verschiedenen Bars Pintxos, Cerveza und Txakoli. Beim zweiten Mal machen wir es wie die Einheimischen: Wir genießen es auf der Straße beim Blick auf das Getümmel.



Tagesinfos:
17.847 Schritte und dabei 13,7 km zurückgelegt
66 km gefahren – Strecke