Santillana del Mar und Strände bei Regen

Heute geht es weiter mit dem Nieselregen, also schauen wir uns die Strände bei Regen an.
Alle Strände auf der heutigen Tour sind bei Surfern sehr beliebt, weil es überall gute Wellen gibt.
Zum ersten Strand ist es nicht weit. Der Playa Virgen del Mar ist knapp 380 m lang und es gibt eine kleine Kapelle. Zum Glück ist gerade Ebbe, denn bei Flut gibt es hier keine trockene Sandfläche mehr.
Zuerst beobachten wir einen kleinen schwarzen Hund beim Ballspielen in den Wellen. Auf den zerklüfteten weißen Steinen treffen wir einen kleinen weißen Hund der etwas verloren herum läuft. Dann sehen wir aber sein Herrchen ganz weit draußen auf den Felsen sitzen.

Nur ein paar Minuten weiter liegt Arnía Beach. Die kleine Bucht ist berühmt für ihre spektakulären Felsformationen, die steilen Klippen und das über 90 Millionen Jahre alte Flysch-Gestein.

Von diesem Strand kann man eine Pfad entlang der Felskante zu einer weiteren Bucht gehen. Auf dem Weg zum Playa de Covachos beginnt es so richtig zu regnen. Da umkehren keine Option ist, halten wir tapfer durch.

Als würde uns das Wetter ärgern lässt der Regen genau dann nach, als wir den anderen Strand wieder erreichen. Etwas durchnässt setzen wir uns ins trockene Auto und fahren weiter zu den Stränden von Liencres. Um diese zu erreichen muss man durch einen Pinienwald.

Wer sich hier ins Wasser wagt ist wirklich mutig, denn die Strömung ist angeblich sehr gefährlich.

Hier bekommt man einen Eindruck, über die Szenerie:

Als es wieder zu regnen beginnt wissen wir, dass uns das Wetter ärgern will. Wir flüchten in die Bar Cota Zero, eine echte Surferbar, die guten Kaffee serviert – und trocken ist.
Zum Glück dauert der Regen nicht lange und wir können uns die feinsandigen Dünen und die unwirklich aussehenden Felsen genauer ansehen. Hundn begleitet uns wie immer und klettert mit.

Als Martin zwischen den Felsen hervor lacht, betrachtet Claudia die Situation etwas genauer. Martin hat sich von den Wellen überraschen lassen, nasse Füße bekommen und sich auf einen kleinen Felsen in Sicherheit gebracht 😂

Wir finden zwischen den Steinen einige Krabben, die wir bei ihrer Mahlzeit stören, und einen jungen Steinwälzer.

Auf der Weiterfahrt bewundern wir den Ausblick auf den Río Pas, der sich durch die Landschaft schlängelt bevor er ins Meer mündet.

Der nächste Stopp ist am Playa de los Locos. wo der Name Programm ist, denn wer hier surft muss wirklich verrückt sein! Der Strand ist nur für fortgeschrittene Surfer geeignet, weil starker Wellengang herrscht. Wir wählen die sichere Alternative, machen im El Castillo de los Locos eine Pause und gönnen uns die beliebten „Croquetas de Jamon“ (Kroketten mit Schinken). Bei der Aussicht schmecken sie gleich noch viel besser.

Danach spazieren wir auf die Halbinsel hinaus, wo der kleine Leuchtturm Faro de Suances Baujahr 1863 steht.

Vom Aussichtspunkt aus sieht man nicht nur zurück zum Strand, sondern auch noch weiter entlang der steilen Klippen. Der weiße Felsen ganz an der Spitze trägt den Namen La Piedra Blanca.

Nun verlassen wir die Küste und fahren in die mittelalterliche Stadt Santillana del Mar. Schon bei der Parkplatzsuche merken wir, dass wir hier bestimmt nicht alleine sind. Es ist es eine kleine Stadt, die sehr beliebt bei Touristen ist.

Es geht über gepflasterte Gassen entlang der blumengeschmückten Paläste und Häuser, die oft mit den wunderschönen Holzbalkonen gebaut sind.

Das imposanteste Gebäude ist das Kloster Colegiata de Santa Juliana aus dem 12. Jahrhundert. Es wurde 2015 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Auf der Suche nach einem geeigneten kleinen Abendessen sehen wir noch einen mystischen Baum und Hundn findet wieder einen bärigen Freund.

Fündig werden wir in der Bar Plaza del Rey. Wir kosten die Kroketten mit Schwertfisch und als Nachspeise gibt es die Churros mit dickflüssiger heißer Schokolade. Die Churros muss man nämlich eintunken!

Wir machen noch einen kurzen Einkaufsstopp für Getränke und Snacks und fahren dann zum Hotel Torresport in in Torrelavega.


Tagesinfos:
17.010 Schritte und dabei 13,1 km zurückgelegt
65 km gefahren – Strecke