Heute sagt das Wetter Nieselregen an…

… aber wir freuen uns trotzdem auf den Tag im Wildpark Parque de la Naturaleza de Cabárceno. In diesem riesigen Tierpark leben über 120 Tierarten auf 800 Hektar in großen Freigehegen. Aufgrund der Größe kann man hier mit dem Auto auf einem Straßennetz von 20 km fahren und mit Seilbahnen den Blick von oben genießen.

Gleich zu Beginn kommt man an den Gorillas vorbei. Wir können sie beim Fressen und beim Spielen mit Strohsäcken beobachten. Hundn freundet sich auch mit dem großen Silberrücken an.






Viele afrikanische Tiere sind zu sehen. Um die Erhaltung der afrikanischen Elefanten bemüht sich dieser Zoo ganz besonders.









Die Strauße haben besonders viel Spaß beim Beobachten der seltsamen Zweibeiner mit Kamera und buntem Regencape.


Die absoluten Stars sind natürlich die Bären. Hier leben über 20 Bären in einem riesigen Gehege. Es gibt einen großen Pool und in den wunderschönen roten Felsen finden sich viele Versteckmöglichkeiten. Die 4 ganz kleinen Bärenkinder toben und haben Spaß.








Jetzt haben wir uns eine Pause verdient. Wir organisieren uns einen guten Kaffee und verkosten den leckeren Kuchen, den wir gestern in Liérganes gekauft haben.

Imposant sind die vielen Raubvögel wie Adler, Milane, Falken und auch Eulen!





Claudia kommt einer kleinen, aber sehr hübschen, Schleiereule sehr nah!


Für uns ungewohnt ist, dass wir zwischen den Gehegen mit dem Auto fahren müssen. Wir machen leider auch einen kleinen Ausritt über eine bergige Straße mit vielen Schlaglöchern.
Die Ausblicke auf die Umgebung sind sehenswert!



Ganz am Ende besuchen wir noch die süßen Esel, die immer um eine Streicheleinheit betteln.



Wir verabschieden uns von den Tieren und fahren zurück in die Stadt Santander. Dort liegt ganz im Nordosten die Magdalena-Halbinsel. Nachdem wir richtig Glück mit dem Parkplatz haben, sehen wir gleich vor uns diesen unwirklichen Felsen. Darauf steht eine Figur Niño Neptuno.

Wir spazieren entlang der schönen Küste der Halbinsel, bewundern die Ausblicke und sehen auch ein paar schlafende Robben und Pinguine.


Auf einer vorgelagerten Insel ist der Leuchtturm Faro De La Isla De Mouro zu sehen. Lange Zeit galt er aufgrund zahlreicher Unfälle mit den Wellen, die ihn teilweise sogar überragten, und der schwierigen Erreichbarkeit bei Stürmen als verfluchter Ort.


Hauptattraktion auf der Halbinsel ist der Palacio de la Magdalena, der früher als Sommerresidenz der Königsfamilie diente und heute ein Kongresszentrum ist. Sieht wie ein unwirkliches Märchenschloss aus, aber uns interessiert mehr der große bunte Bär davor, der vom gleichen Künstler gemacht wurde, der auch den Leuchtturm gestern bemalt hat.



Hier sind auch drei Galeonen und ihre Galionsfigur, die Vital Alsar bei seiner Atlantiküberquerung von Santander aus benutzte. Daneben befindet sich eine Nachbildung des Holzfloßes, mit dem er 1970 den Pazifik überquerte.



Jetzt fahren wir noch auf die gegenüber liegende Küste von Santander zum Faro Cabo Mayor. Ein 30m hoher Leuchtturm, hoch oben auf einer Klippe mit super Ausblick!









Jetzt ab zurück ins Hotel, wo Claudia gegrillten Ziegenkäse auf Salat mit Serranoschinken und Nüssen verspeist und Martin die würzige Chorizzo mit Spiegelei und Pommes zum Dinner genießt.

Tagesinfos:
19.753 Schritte und dabei 15,2 km zurückgelegt
60 km gefahren – Strecke