Noja, Cabo de Quejo und Liérganes

Nach dem Frühstück und einem kurzen Einkauf von Getränken fahren wir zum Playa de Tregandín. Es ist ein 3 km langer Sandstrand, den man über eine kleine Düne erreichen kann. Im Hintergrund sind einige kleine Berge zu sehen und Hundn schaut von einem der Felsen auf die leichten Wellen. Wir gehen ein Stück in den angenehm kühlenden Wellen.

Nur einen Strand weiter in Noja steht eine riesige Brille (Gafas Gigantes), die auf das Meer schaut. So eine witzige Besonderheit steht meist auf unserer Liste!

Den Strand müssen wir erkunden. Da das Wasser eher niedrig ist, kann man sehr weit hinaus gehen und zwischen den Felsen die kleinen Fische oder die Kinder beim Suchen und Sammeln der Krabben beobachten.

Eigentlich wollen wir nur ein kleines Stück weiter zum nächsten Strand. Aber auf der Fahrt halten wir kurz an dem Naturschutzgebiet Marisma de Joyel für einen Blick auf ein Marschland, wo wir Enten beim Baden und einen Seidenreiher beim Fischen beobachten können.

Wir fahren nur einen Strand weiter zum Playa El Sable. Hier kann man von einem kleinen Felsen aus auf die Strände und das Meer sehen.

Nun steht wieder eine Wanderung am Programm. Am Cabo de Quejo, dem nordöstlichsten Punkt Kantabriens, kann man entlang der Küste wandern und ein paar tolle Ausblicke genießen. Leider geht hier nichts ohne viel bergauf. Der Weg führt durch ein kleines Wäldchen und danach über große Wiesen und Hügel. Die ganze Kulisse erinnert sehr an Irland: viel Grün und die steilen Klippen am Meer.
An einer Stelle, wo früher mal ein Leuchtturm stand, rasten wir und kehren dann um. Den ganzen Weg machen wir nicht, denn das wäre viel zu lang. Wir sehen in der Ferne aber schon den Leuchtturm, der unsere nächste Station wird. Am Weg begleiten uns viele bunte Schmetterlinge und Hundn hat einen neuen Freund gefunden? Oder will er ihn doch fressen?



Nach dieser Anstrengung haben wir uns ein kühlendes Eis verdient.

Vom Aussichtspunkt unserer Wanderung haben wir ihn schon gesehen: Der 71m hohe Faro de Cabo Ajo ist ein ausgefallener Leuchtturm. Er ist ein Kunstprojekt, das die kulturelle Vielfalt Kantabriens repräsentiert und erstrahlt in 100 verschiedenen Farben. Die Klippen hier sind ein Naturschutzgebiet für Vögel und hier kann man gut die unterschiedlichen Schichten erkennen.

Weiter geht es zum nächsten Strand, dem Playa de Langre. Dieser Strand gehört wahrscheinlich zu den spektakulären an der Kantabrischen Küste, da er von einer 25 Meter hohen Felsenkante umrahmt wird. Um ihn zu erreichen muss man durch ein Maisfeld wandern und dann einige Stufen hinunter zum Meer steigen.

So, nun verlassen wir die Küste (kurz) und fahren in das kleine, aber sehr malerische Dorf Liérganes, welches zu den schönsten Dörfern in Kantabrien zählt. Hier gibt es viele alte Häuser, die eine wunderschöne Steinfassade und die hübschen Holzbalkone.

Der Star des Dorfes ist aber die Puente Mayor de Liérganes, eine wunderschöne Steinbrücke aus dem Jahr 1603, die über den Fluss Miera führt. Unter der Brücke steht die Statue des Hombre Pez, einer legendären Gestalt aus der kantabrischen Mythologie, die sich um einen Fischmenschen handelt.

Nun geht’s zu unserer letzten Station, in die Unterkunft in Santander, dem Hotel San Millán.
Nach einer ausgiebigen Dusche gönnen wir uns wieder ein paar Pinxos mit einem Glas Bier und Wein.


Tagesinfos:
25.253 Schritte und dabei 20,6 km zurückgelegt
89 km gefahren – Strecke