Rioja: Haro & El Ciego

Nun geht es in die Weingegend, wo der berühmte Rioja her kommt. Die Straße Richtung Nordosten schlängelt sich zuerst durch Ödland und Sonnenblumenfelder und später entlang kleiner Hügel.

Zuerst wollen wir das alte verfallene Castillo de Santa Marta in Pancorbo besuchen, von dem man einen schönen Ausblick haben soll. Aber als wir nach dem ersten Anstieg sehen, wo der Weg hinführt, beschließen wir die Anstrengung heute auszulassen.

Also fahren wir weiter und erkennen auf den ersten Blick, wo die Region Rioja beginnt: Weinreben, wohin man blickt.

Wir halten in Haro, wo sich ein wunderschön herausgeputztes Weingut an das Nächste reiht. Sogar passende Murals sind zu finden!

Unser Ziel ist La Rioja Alta, SA wo Martin Viña Ardanza, einen klassischen Rioja, und Claudia Finca Martelo, einen etwas moderneren und fruchtigeren verkostet. Dazu gibt es eine kleine Käseplatte mit Brotsticks.

Auf dem Weg halten wir kurz um die Gegend zu bewundern. Unglaublich wie viel Wein hier angebaut wird. Wer soll das alles austrinken?

Als nächstes fahren wir zu einem wunderschönen Aussichtspunkt, um das ganze Ausmaß des Weinbaugebietes zu sehen.

Die nächste Bodega hat leider aufgrund der Hitze (es hat 39 Grad) heute keine Verkostungen. Also fahren wir noch zu einem weiteren Aussichtspunkt auf den Ort El Ciego. Dort schauen wir uns die Reben und die Trauben mal aus der Nähe an.


Hier versuchen wir noch zwei Bodegas, die aber leider auch beide geschlossen haben. Dann gehen wir in die Bodega Valdelana, wo auch unsere Unterkunft ist, und probieren den Weißwein der Gegend.

Nun ist es auch Zeit und wir checken ein in die Agroturismo Valdelana, wo wir die nächsten zwei Nächte verbringen werden und machen das Einzig Richtige bei diesen Temperaturen: Siesta.
Anschließend holen wir uns zum Abendessen Tapas und verkosten den Rotwein der Gegend.

Zum Verdauungsspaziergang erkunden wir noch unseren Ort El Ciego. Die Gassen sind wie ausgestorben. Nur im örtlichen Café/Bar/Treffpunkt sind Einheimische und Touristen gleichermaßen anzutreffen.

Hier gibt es in den Gassen sogar ein wunderschönes Mural!

Nach einem kleinen Kaffee wandern wir zurück in die Unterkunft und machen heute mal früher Schluss.


Tagesinfos:
9.419 Schritte und dabei 7,2 km zurückgelegt
148 km gefahren – Strecke