Heute fahren wir Richtung Südwesten und der Nebel hängt wieder tief. Wir verabschieden uns von den Gipfeln Europas fahren über Brücken und Tunnel bis wir auch die niedrigeren Hügel hinter uns lassen und eine große Stadt vor uns auftaucht. Wir steuern auf León zu.





Wir parken unser Auto in einer Tiefgarage unter dem Plaza Mayor, der bereits mitten im historischen Zentrum liegt und wir sehen gleich das Alte Rathaus.


Nur ein paar Gassen weiter ist die Haupt-Sehenswürdigkeit: Die Kathedrale von León. Erbaut wurde sie zwischen den Jahren 1255 und 1302. Die 90 m hohen Ecktürme sehen schon mächtig aus, aber innen ist alles einfach nur riesig. Die vielen hohen Glasfenster stammen zum Teil noch aus dem Mittelalter!











Beeindruckend ist auch die Orgel, die aus 4.344 Pfeifen aus Holz und Zinn besteht. Der Chor darunter ist ein Meisterwerk aus dem 15. Jahrhundert. Er enthält eines der ältesten und wertvollsten Chorgestühle aus Walnussholz in ganz Spanien.

Im Kreuzgang kann man 23 schlecht erhaltene Statuen besichtigen, die früher auf der Hauptfassade standen. Der Kreuzgang zeigt auch weitere Skulpturen und eine 4 Meter hohe Wetterfahne aus dem 17. Jahrhundert.



Eine schmucke Bibel aus dem Jahr 1226 ist hier auch ausgestellt und jedes Tor ist ein Kustwerk.


Hundn bekommt noch ein schönes Foto und wir endlich Kaffee mit Blick auf die Kathedrale.


Wir schlendern weiter zur Casa de los Botines, ein 1893 von Antonio Gaudi entworfenes Gebäude, in dem heute ein Museum untergebracht ist.



Die Stadt hat an jeder Ecke eine Sehenswürdigkeit zu bieten. Viele Kirchen, Paläste und Statuen.
In einem kleinen Park machen wir Pause und dösen sogar kurz ein, während Hundn mit seinem neuen Sombrero auf uns aufpasst.









Las Cercas, die sogenannte „Mittelalterliche Mauer“, ist ein im 14. Jahrhundert errichteter Steinmauerabschnitt. Sie umschloss die südlichen und westlichen Stadtteile, die außerhalb des ursprünglichen römischen Legionslagers lagen.


Gleich auf dem Platz bei unserem Hotel steht eine kleine Kirche. Das Besondere hier sind die detaillierten Schnitzereien.



Langsam werden wir hungrig und gehen zurück zu einem Lokal, das wir schon vorher ausgespäht haben. Hier bestellen wir eine Spezialität: Asturische Cachopo, eine Art Cordon Bleu aus Kalbsfilet gefüllt mit iberischem Schinken, Käse und Paprika. Die Portion ist riesig und macht uns mehr als satt.

Nun ist es Zeit einzuchecken und wir holen unsere Koffer aus dem Auto. Untergebracht sind wir heute Nacht im Hospedería Pax.



Gleich ziehen wir nochmals los. Hier gibt es viele wirklich schöne Murals. Leider sind sie schlecht kartiert, sodass wir einige gar nicht erst finden.






Wir streifen noch etwas durch die heißen Gassen und rasten dann etwas im kühlen Hotel. Der Temperaturunterschied zur Küste und den Picos ist jetzt deutlich spürbar. Es hat jetzt 34 Grad und wir verstehen, warum die Spanier jetzt Siesta halten.




So gegen halb 9 trinken wir auf dem Platz vor dem Hotel gemütlich ein Glas Wein, so wie man es hier macht. Jetzt sind die Temperaturen wieder erträglich.

Anschließend machen wir einen Abendspaziergang, um uns die beleuchteten Sehenswürdigkeiten anzusehen.







Durch das bunte und recht laute Treiben marschieren wir zurück zu unserem Hotel. Buenas noches!
Tagesinfos:
20.602 Schritte und dabei 16 km zurückgelegt
185 km gefahren – Strecke