Charlotte Aviation Museum & Heimreise

Heute ist der letzte Tag unseres Urlaubes. Wir schlafen etwas länger, frühstücken in Ruhe und packen dann unsere Koffer. 
Da unser Flieger erst am Abend abhebt, besuchen wir vorher noch ein paar historische Flieger im Carolina Aviation Museum. Allerdings öffnet das Museum erst um 13 Uhr, daher spielen wir in der kühlen Lobby des Hotels noch ein paar Runden „Burgen von Burgund“. Nach nicht mal 10 Minuten Fahrt sind wir pünktlich zur Eröffnung vor dem Tor.

Hier erwarten uns einige Flieger, die Geschichte geschrieben haben. Vom kleinen Flugzeug ERCOUPE, das man damals bei Macys kaufen konnte, über die ersten unbemannten Drohnen (DASH) aus 1963 bis zu früheren Kampfjets der Grumman F-14. Ein richtiger Superheld ist hier auch untergebracht: der SEA KNIGHT wurde im Vietnam Krieg für den Transport von Soldaten verwendet. Mit diesem speziellen Helikopter rettete Mike Clausen 1970 zwanzig Marines, die hinter den feindlichen Linien fest saßen und bekam dafür die Congressional Medal of Honor.

Hier gibt es auch viel zu entdecken und man kann einige Flugzeuge von innen anschauen und sich hineinsetzen.

Besonders toll ist die Cessna 150L bei der man die Steuerungsmöglichkeiten eines Flugzeuges kennenlernen kann.

Dann dürfen wir den (hoffentlich nicht notwendigen Fall) einer Notrutsche ausprobieren.

Dann lässt uns ein Mitarbeiter nach einer kurzen Erklärung in den Außenbereich. Hier sehen wir ein Transportflugzeug, einen Privatjet und ein Passagierflugzeug. Dort hat man auch einen tollen Ausblick auf den Flughafen. Die Hitze ist allerdings unerträglich.

Das Herzstück ist aber die Ausstellung Miracle on the Hudson. Hier dreht sich alles um den US Airways Flug 1549, der 2009 auf dem New York Hudson River notlandete. Der Flieger kollidierte 5 Minuten nach dem Start mit kanadischen Graugänsen und verlor schnell an Höhe. Dank dem routinierten und erfahrenen Piloten Captain Chesley “Sully” Sullenberger überlebten alle 150 Passagiere.
Hier erfährt man alles genau: von den Geschehnissen in der Luft, über die eigentlich unmögliche Landung auf dem Wasser bis hin zu den gefährlichen Aktionen im eiskalten Wasser.

Die Maschine sollte ursprünglich nach Charlotte fliegen. Damit sie dieses Ziel erreicht, wurde sie nach ihrer Bergung hierher gebracht und diese Ausstellung zusammengetragen.
Wir verbringen hier viel Zeit. Schauen uns die Geschichte, die Interviews und die Wrackteile genau an.

Bevor wir gehen, sehen wir uns noch das Modell des Flughafens an. Dann düsen wir hinüber zur Mietwagenstation, wo wir uns von unserem treuen Begleiter verabschieden und einchecken. Bei einem kleinen Bistro essen wir noch eine Kleinigkeit.

Dann geht es Richtung Startbahn und wir verabschieden uns von Charlotte und den USA.

Wir schauen wieder einige Filme, darunter bei Martin Greenbook, Absentia und Split, und Claudia schaut Manhattan Queen, Mary Poppins‘ Rückkehr und Friends. Ein wenig Schlaf bekommen wir in dieser Nacht auch ab. In München steigen wir dann um und freuen uns schon auf zu Hause.

Der Anflug auf Wien ist immer wieder schön. Hier sieht man die Seestadt Aspern und im Hintergrund ganz ganz klein die Innenstadt.

Claudias Eltern holen uns ab und bringen uns nach Hause, wo die Bande schon mit einer Party auf Hundn wartet.

Schön war’s!

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